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[Internationalisierung eines Partnerprogramms – Interview mit Sven Metzger]

28
Sep 2016

Internationalisierung eines Partnerprogramms – Interview mit Sven Metzger

chl_3337Am 09. November präsentiert Sven Metzger von Verivox auf der Affiliate Conference 2016 einen Vortrag zum Thema „Do´s and Don´ts der Internationalisierung eines Partnerprogramms“.

Wir haben hierzu im Vorfeld ein Interview mit ihm geführt.

Bitte stelle Dich doch zu Beginn den Teilnehmern der Affiliate Conference kurz vor, wer Du bist und was Du machst. Gerne darfst Du auch etwas über Dein Privatleben erzählen.

Hallo, ich bin Sven Metzger, 41 Jahre, seit mittlerweile fast zehn Jahren bei Verivox. Dort verantworte ich das Public Advertiser Programm der gesamten Gruppe.

Privat schlage ich mich zu Hause mit drei verrückten Mädels (3,6 und pssst Jahre alt) rum, moderiere einen Podcast zum SC Freiburg, kommentiere noch so manch andere Sportart und schreibe ab und an für eine Wochenzeitung zu Themen des Sports.

Außerdem twittere zu Themen des Online Marketings unter @metzgersv.

Und, ach ja, ein nicht ganz unbekanntes Branchenblog zählte mich im August 2015 zu den 100 Top Influencern im Affiliate Marketing in Deutschland.

Du präsentierst auf der Affiliate Conference einen Vortrag zum Thema „Do´s and Don´ts der Internationalisierung eines Partnerprogramms“. Welche Erfahrungen konntest Du in der Internationalisierung bisher sammeln und worum geht es in dem Vortrag konkret?

Verivox ist seit dem Herbst 2015 auch in der Schweiz vertreten. Hier ging es für mich darum, ein Partnerprogramm vor Ort aufzubauen, was sich bei so manchen Dingen schwieriger als erwartet darstellte. Auf welche Fallstricke ich traf, und wie diese zu vermeiden sind, darum geht es in meinem Vortrag.

Was sind Deiner Meinung nach die häufigsten Fehler, die ein Advertiser in der Betreuung eines Partnerprogramms macht?

Ein Partnerprogramm bedarf qualitativ hochwertiger Betreuung und Steuerung. Neben den kaufmännischen Aspekten ist es auch ein Aushängeschild des Unternehmens in den Markt hinein. Deshalb ist es wichtig, dass man sein Programm mit einem Inhouse-Verantwortlichen  besetzt. Sollte dies nicht möglich sein, bedarf es zumindest einer Agentur, die dies übernimmt – wobei diese dann natürlich auch entsprechende Rückmeldung aus dem Unternehmen benötigt.

Ein Partnerprogramm ist DEFINITIV nichts, was nebenbei von allein läuft!

Du bist ja schon sehr lange in der Branche aktiv. Wie hat sich Deiner Meinung nach das Affiliate-Marketing in den letzten Jahren verändert?

Es ist in den letzten Jahren eine Phase der Konsolidierung eingetreten. Weniger neue Player auf dem Markt, dafür aber eine gesteigerte Professionalisierung innerhalb der bereits vorhandenen Marktteilnehmer. Ich nehme in  den Gesprächen immer wieder wahr, dass es eine Steigerung der Qualität innerhalb der Branche gegeben hat.

Welche Trends siehst Du in den nächsten Jahren für die Affiliate-Branche und worauf sollte man sich als Advertiser einstellen?

Trotz ihres beträchtlichen Wachstums werden Gutschein- und Cashbackpublisher weiter wachsen. Gerade der internationale Vergleich zeigt uns hier, dass hier noch viel Potenzial vorhanden ist.

Weiterhin gehe ich davon aus, dass wir in Zukunft den Nutzern weniger das Produkt verkaufen werden, als vielmehr eine komplette Dienstleistung, bei der das frühere Kernprodukt nur noch ein Bestandteil einer längeren Kette sein wird. Beispielsweise stehen wir im Bereich der Fintech-Apps noch am Anfang der Entwicklung.

Und auch wenn wir wohl alle die Worte Data Driven Advertising bzw. Customer Attribution eigentlich nicht mehr hören können, so suche ich immer noch DEN mich überzeugenden Ansatz in diesen Themengebieten.

Also wird vielleicht der nächste Trend kein neues Thema sein, sondern bereits bekannte werden mit Leben und Ideen gefüllt?

Welchen Vortrag auf der Affiliate Conference findest Du noch interessant und worauf freust Du Dich schon?

Da ich Offenheit für eine Grundeigenschaft meines Lebens halte, finde ich erst einmal jeden Vortrag interessant. Ein besonderes Augenmerk werde ich sicherlich auf das Panel legen. Vielleicht gibt es ja Trends, von denen ich bisher noch nichts weiß. (auch wenn ich das kaum glaube 😉 )

Besondere Freude gilt den vielen bekannten Gesichtern, aber auch neuen Kontakten, Fragen, Ideen sowie dem Austausch allgemein, der solch eine Konferenz ja immer zu etwas Besonderem macht.

Vielen Dank für das Interview!